In vielen Organisationen ist der Product Owner zur zentralen Figur geworden – und gleichzeitig zur am stärksten überladenen Rolle. Vision entwickeln, Backlog managen, Stakeholder koordinieren, Entscheidungen treffen, das Team unterstützen – alles gleichzeitig, jeden Tag.
Das Ergebnis: Überforderung, langsame Entscheidungen und Teams, die an Klarheit verlieren.
In diesem Vortrag werfen wir einen realistischen Blick auf die Praxis hinter der Rolle des Product Owners. Statt idealisierter Frameworks geht es um die Frage: Warum entsteht diese Überlastung überhaupt – und warum bleibt sie so oft bestehen?
Basierend auf konkreten Erfahrungen aus der Arbeit mit Produktteams und Product Ownern in unterschiedlichen Organisationen zeigen wir typische Muster: unklare Verantwortlichkeiten, strukturelle Widersprüche und Organisationen, die den Product Owner unbewusst zur „Auffangrolle“ für alles machen, was sonst nicht klar geregelt ist.
Der Fokus liegt jedoch nicht auf der Problembeschreibung, sondern auf Lösungen:
Wir stellen zehn praxiserprobte Ansätze vor, mit denen sich die Rolle des Product Owners entlasten und wirksamer gestalten lässt – von klareren Entscheidungsstrukturen bis hin zur besseren Nutzung von Teamkompetenzen.
Der Vortrag richtet sich an alle, die mit oder als Product Owner arbeiten und sich fragen, warum gute agile Ideen in der Realität oft nicht so funktionieren wie gedacht – und was man konkret daran ändern kann.
Jonathan Frankenberger, already noticed during his computer science studies that software can usually be developed better with agile methods. After a long excursion into the waterfall world, he has been working agile again in various roles since 2016, primarily with Scrum. Currently, as an Agile Coach, he supports product teams at BettercallPaul in “finding better ways to develop software”. In addition, he is also intensively involved with questions about how organizations in the 21st century must be designed in order to be able to offer product teams a good environment to thrive.